Grappa

Grappa hat in Südtirol eine lange Tradition. Unser Grappa (italienisch für Tresterbrand) wird ausschließlich von Weintrestern aus Südtirol gewonnen.
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  • Inhalt: 500 ml
Preis 22,50 €

Leichte Zitrusnoten mit facettenreichen Nebennoten von reifen gelben Früchten, wie Ananas, Banane und Nüssen.

Preis 22,50 €

Seine gehaltvollen Noten von Rosen, Lychees, reifen Früchten und Gewürznelke wirken sehr einladend auf den Kenner und Genießer.

Preis 22,50 €

Vollmundiger, fruchtiger Grappa aus Lagrein Weintrestern, mit leichten Bitterschockolade-, Kirschen- und Brombeernoten.

Preis 22,50 €

Grappa Sauvignon, unverkennbar und einzigartig in seiner Aussage frischer Noten von unreifen Stachelbeeren, grünem Paprika oder frisch geschnittenem Gras.

Preis 23,50 €

Grappa Castel Tyrol aus Meraner Vernatsch Weintrestern. Er zeichnet sich aus durch das fruchtige, milde Aroma mit leichten Bittermandelnoten, verfeinert durch die unübertroffenen feinen Aromen der französischen Eiche, wiegt er sich harmonisch im Gaumen.

Preis 23,50 €

Ein Grappa Cuvée Goldmuskateller und Chardonnay im Holzfass veredelt, der durch seine facettenreichen, blumigen Noten sehr gewinnend ist. Dieser Grappa erhielt eine Silbermedaille beim International Spirits Award 2020.


Geschützte Ursprungsbezeichnung: Grappa ist die geschützte Ursprungsbezeichnung für Tresterbrand, der in Italien mit italienischen Weintrestern hergestellt wird. Weintresterbrand wird natürlich auch in vielen anderen Weinbauregionen Europas und darüber hinaus destilliert, darf aber dann nicht als Grappa bezeichnet werden. Der Grappa hat in Italien sicherlich die älteste Tradition. Heute gibt es eine Renaissance des Grappas, wo Qualität, Sortenvielfalt und Barriqueausbau keine Grenzen mehr gesetzt sind.

Zur Herstellung des Grappas: Die Weintrauben, ob rot oder weiß, werden vom Winzer zur Kellerei oder eigenen Weinkeller gebracht. Dort werden die weißen Trauben gerebelt (Traube vom Stiel entfernt) und gepresst. Nur der Traubensaft wird zu Wein vergoren. Die zurückgebliebenen Traubenschalen und Samen, als auch der Rest des nicht gepressten Traubensaftes kommen dann unmittelbar in die Brennerei und werden dort vergoren und anschließend destilliert. Rote Trauben werden ebenfalls gerebelt und gepresst, vergären im Weinkeller aber als Most gemeinsam mit dem Saft. Erst am Ende der Gärung wird der flüssige Wein vom Most getrennt. Diese Trester ist dann bereits vergoren und kann von uns in der Brennerei direkt destilliert werden.

Qualität des Grappas: Ausschlaggebend beim Grappa ist neben verschiedenen Destilliermethoden vor allem die Qualität der Trester. Nur frische, nicht gepresste oder teilweise gepresste Trester kommen in den Grappa der Privatbrennerei Unterthurner. Natürlich werden alle Traubensorten getrennt und Sortenrein als Trester angeliefert, gebrannt und gelagert. Daraus entstehen dann die verschiedenen Grappas wie Chardonnay, Gewürztraminer, Goldmuskateller, Lagrein und Meraner Kurtraube „Vernatsch“.

Lagerung und Ausbau: Nach einer Lagerzeit von bis zu 18 Monaten in Glasballons oder Stahlfässern, kann der Grappa im Holzfass weiter ausgebaut und veredelt werden. Der Lagerzeit im Holz, sowie der Auswahl des Holzes sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Neufässer bis hin zu gebrauchten Wein-, Marsala- und Whiskyfässer können verwendet werden. Bei Unterthurner wird der Grappa „Castel Tyrol“ (Grappa aus der Meraner Kurtraube) und Grappa „Popp Hof“ (Cuvèe aus Goldmuskateller und Chardonnay Trester vom Weingut Popp in Marling) in Holzfässer von 100, 225 und 500 Litern ausgebaut. Die Fässer sind teils Neufässer aus der französischen Limousin-Eiche mit spezieller Röstung, als auch gebrauchte Weißweinfässer aus örtlichen Weinkellereien. Die Lagerdauer erstreckt sich bis zu 5 Jahren.